Das goldglänzende Grundgerüst der Governance | Teil 2
- Barbara R. Siegenthaler

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Das wohldurchdachte, goldglänzende Grundgerüst der Governance hat seine ganz eigene Schönheit.
Wenn ich bei Kunden Corporate Governance überprüfe, ergänze und verbessere, dann benutze ich oft den Begriff 'sauber'.
You name it, es geht um Frameworks, Reglemente, Weisungen, Kompetenzordnungen, Qualität, Audits, Risiken, Interne Kontrollsysteme, gesetzliche Grundlagen, control design & operating effectiveness, Compliance.
Und ja, natürlich auch um Legal.
Eben meine Lieblingsthemen, die man in neuen Kontexten immer wieder neu denken kann.
Kürzlich habe ich den Begriff 'sauber' mal wieder leicht überstrapaziert.
Erstaunlicherweise verdreht (noch) niemand die Augen, oder nur hinter meinem Rücken ...
Damit es mal gesagt ist:
Unterschätzt nicht, wie wichtig saubere Terminologie, korrekte Definitionen und klare Abkürzungen sind.
Wenn Ihr unterschiedliche Begriffe für das Gleiche verwendet, dann bezahlt Ihr mit Reibungsverlust.
Mit Unklarheit.
Mit einem kurzen Stolpern beim Lesen.
Mit Diskussionsbedarf.
Und deshalb streiche ich erbarmungslos Doppelbegriffe zusammen.
Führe Abkürzungsverzeichnisse.
Vermittle Wissen zu Risiken und Kontrollen.
Feile an der Governance Struktur, bis ein wohldurchdachtes, goldglänzendes Grundgerüst herausgeschält ist.
Und wenn alles klar abgegrenzt und aufeinander bezogen ist. In sich stimmig ist. Auf gesetzliche Grundlagen elegant Bezug genommen wird.
Dann ergibt sich ein Framework, das seine ganz eigene Schönheit hat.
Das sich sehen lassen kann.
Das Freude macht. Und vor allem tadellose Resultate liefert.
Here we go. Potentiell weise Worte einer Rechtsanwältin und Internen Revisorin, die sich vor der Schönheit des Denkens verbeugt.