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Krisenfest & enkelfähig | Teil 3

  • Writer: Barbara R. Siegenthaler
    Barbara R. Siegenthaler
  • 1 day ago
  • 2 min read

Unternehmen haben handfeste Vorteile, wenn sie AUSGEWOGEN denken können: Sie werden dadurch u.a. krisenfester und enkelfähiger. Ein Kurz-Plädoyer zum Thema ausgewogenes Denken.


Unternehmen, welche Informationen und Themen aller Art (unabhängig vom jeweiligen Inhalt) aus VERSCHIEDENEN Perspektiven beleuchten können, haben handfeste Vorteile.


Dazu kann man sich merken:

Denkform = Informationsverarbeitung = Art & Weise, Informationen zu verarbeiten


Jede Denkform hat dabei ihre ganz eigene Art und Weise, WIE sie Informationen verarbeitet. Im kontinuierlichen Zusammenspiel der Denkformen ergibt sich Ausgewogenheit und ausgewogenes Denken.


Nun hat ausgewogenes Denken etwas mit der Fähigkeit zu tun, Emotionen erkennen und regulieren zu können.


Bedeutet auch: Wer Emotionen gezielt steuern kann, kann in die gewünschte Denkform wechseln 🙂 Diese Fähigkeit nennt man Selbststeuerung.


Hier mal eine Denk-Legende, welche durchaus auch für Unternehmen gilt.

Denn einseitiges Denken ist brandgefährlich für Unternehmen.


🔴 Linear-analytisches Denken:


Eine sprachabhängige, sequenzielle und präzise Art des Denkens. Von Emotionen abgekoppelt. Hebt das Wesentliche hervor und arbeitet nach einer binären Logik (entweder-oder, richtig-falsch, schwarz-weiss).


🟡 Ganzheitlich-intuitives Denken:


Eine integrative Art des Denkens. Mit Gefühls- und Emotionsanbindung. Bindet diskrepante Perspektiven ein. Gekennzeichnet durch eine integrative Weite (sowohl-als-auch). Steht für kreative Problemlösung und Innovation. Im Fokus steht der Gesamtkontext.


🟢 Handlungsorientiertes Denken:


Eine ganzheitlich-intuitive, sehr schnelle Art der Verhaltensbahnung. Unabhängig von bewusster Kontrolle. Kann spontan erfolgen. Gekennzeichnet durch Emotionsverschmelzung. Geht im Hier und Jetzt auf. Hat ein eigenes Wahrnehmungssystem.


🔵 Detailorientiertes Denken:


Unstimmigkeitsdetektor und Fehler-Fokus mit dem Ziel, Gefahrenquellen wieder zu erkennen bzw. bestehendes Wissen bei Bedarf zu verändern. Im Fokus steht EIN Einzelobjekt. Verengung der Emotionen auf EIN Detail (kann zu Grübeln führen).


Unrealistisches Denken:


Von der Realisierbarkeit durch entsprechende Verhaltensroutinen abgekoppeltes Denken. Beeinträchtigt ist das Zusammenspiel zwischen 🔴 linear-analytischem und  🟢 handlungsorientiertem Denken.


Entfremdetes Denken:


Dem Denken fehlt es an Übereinstimmung mit sinnstiftenden Bedürfnissen und Werten sowie integrierten Selbstrepräsentationen. Beeinträchtigt ist die Kooperation zwischen 🔴 linear-analytischem und 🟡 ganzheitlichem Denken.


Bitte schön.

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