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In der goldenen Mitte denken | Teil 4

  • Writer: Barbara R. Siegenthaler
    Barbara R. Siegenthaler
  • 5 hours ago
  • 1 min read

Immer wieder in der goldenen Mitte denken können, das ist das Mass aller Dinge. Leider (oder glücklicherweise) ist Ausgewogenheit beim Denken immer nur ein Durchgangsstadium.


Als Denkliebhaberin habe ich gelernt: Wichtig ist die goldene Mitte.


TOUCH BASE

Der Begriff aus dem Basketball trifft es ganz gut.


Immer wieder ein kurzer Verweilmoment in der Schwebe, in der goldenen Mitte des Denkens.


Um Schwung zu holen, Überblick zu gewinnen.


Um Denkergebnisse miteinander zu verweben. Und dann in eine weitere Art des Denkens reinzugehen.


Verweile doch! Du bist so schön!


Denn die goldene Denkmitte ist von kurzer Dauer,

ein bittersüsser Augenblick,

ein Wimpernschlag in Balance und Ausgewogenheit.


Alle Möglichkeiten offen.


Und schon zeichnet sich die nächste Denk-Einseitigkeit am Horizont ab.


Das ist nicht schlimm,

sondern einfach das Leben.


Denn wer beim Denken nie in die goldene Mitte kommt, könnte Bekanntschaft machen mit:


Unrealistischem Denken:


  • Hochanalytisches Fabulieren im Elfenbeinturm ohne Realitätsbezug


Entfremdetem Denken:


  • Denken ohne Zugang zu Gefühlen, Bedürfnissen und Werten, den eigenen und fremden


Wer hat Lust darauf? Danke, ich eher nicht.


Und wer sich jetzt fragt: Was spricht sie denn da?

Geht rasch weiter zu Teil 5, dort gibt's eine wissenschaftliche Erklärung dazu.

Bitte schön.

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