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Wie denkt AUDIT? | Teil 4

  • Writer: Barbara R. Siegenthaler
    Barbara R. Siegenthaler
  • 1 day ago
  • 2 min read

Ein paar Ideen zum optimalen Mindset von AUDIT. Erstens: Prosoziale Umsetzung des Machtmotivs. Zweitens: In Graustufen denken und Audit Findings in einen zukunftsorientierten Gesamtkontext stellen können. Drittens: Frisches Wissen braucht der Berufsstand.


Wie denkt Audit?


Die Frage ist interessant, da es einen Zusammenhang zwischen Audit Mindset und Auditergebnissen geben könnte.


Anders gesagt: Gibt es Findings, welche AUDIT besonders oft aufs Tapet bringt, einfach weil es Auditoren leichtfällt, diese zu erkennen? Sozusagen aufgrund ihrer Art zu denken?


Für diesen Post habe ich schon etwas hin- und her überlegt: Ist es nicht vermessen, den Audit Mindset beschreiben zu wollen?


Andererseits: In Internal Audit kenne ich mich wirklich aus. Ebenso habe ich einen Expertenstatus in einer innovativen Systemtheorie aus der wissenschaftlichen Persönlichkeitspsychologie.


Ich kombiniere das mal und beschreibe, wie ich mir den AUDIT Mindset im Idealfall vorstelle.


  1. Es ist sicher vertretbar, AUDIT ein hohes Machtmotiv zuzuordnen. Das ist zunächst einmal wertneutral gemeint: Es geht um das Bedürfnis nach Selbstbehauptung und Selbstausdruck, insbesondere durch Einflussnahme auf andere.


Deshalb wünsche ich mir erstens, dass AUDIT facettenreich auf der Klaviatur des Machtmotivs spielen kann und auch die ✴️ prosoziale Umsetzung des Machtstrebens kann: Umsichtig-integrativ, besonnen und reflektiert sowie offen, lernbereit und verständnisvoll.


  1. Auditoren sind ja bekanntlich gut im analytischen und detailorientierten Denken: Im optimalen Fall erkennen sie Unstimmigkeiten, welche sie hochpräzise analysieren und benennen können.


Ich wünsche mir deshalb zweitens, dass AUDIT nicht nur in schwarz-weiss denkt, sondern ✴️ elegant alle Graustufen dazwischen berücksichtigen kann und Audit Feststellungen zum Wohle des Unternehmens in einen zukunftsorientierten Gesamtkontext stellt.


  1. INTERNAL AUDIT ist bekannt dafür, dass Weiterbildung kontinuierlich gefordert ist: Die sogenannte Continued Professional Education (CPE).


Drittens wünsche ich mir deshalb, dass ✴️ AUDIT offen für neues Wissen ist wie bspw. Psychologie, Soziologie oder Anthropologie. Denn wir haben es in der Regel mit Menschen zu tun - ausser Sie auditieren gerade einen vollautomatischen Solarpanel-Park ohne Mitarbeitende 😅, welcher allerdings auch einem Menschen gehört ...


Wie stellt Ihr Euch den AUDIT MINDSET vor?


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