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Die Denk-Werkstatt
für Macher mit Tiefgang.

 

 

In meinem Blog schreibe ich über Governance, Risiken, Verhalten, Persönlichkeit, Sprache, Muster. Präzise durchdacht, wissenschaftlich fundiert, direkt auf den Punkt gebracht. Die über 50 Beiträge publiziere ich in der Regel zunächst auf LinkedIn, daher die kurzen Absätze und Smileys. Auch möglich: Auf LinkedIn lesen

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MUSTER

Eine Post-Serie zum Thema Informationsverarbeitung, auf Stufe Unternehmen und Mensch. Basierend auf wissenschaftlicher Systemtheorie, und nicht IT. Und auf der The Organizational Personality (TOP) Methodik, die ich entwickelt habe, um wissenschaftliche Systemtheorie direkt auf Unternehmen anzuwenden.

Updated: May 17

Muster-Serie, Teil 1. Eine LinkedIn Serie zum Thema Informationsverarbeitung, auf Stufe Unternehmen und Mensch. Basierend auf wissenschaftlicher Systemtheorie, nicht IT.


Findige Profilbesuchende haben es bemerkt: Von mir stammt die Methode 'The Organizational Personality (TOP)'.


Unternehmen als Persönlichkeit?

Was soll das bringen?


Die ganze Sache startete 2015. Nach fast siebzehn Jahren beim Grosskonzern schaute ich leichtfüssig nach links und rechts, und ZACK, hier war er:


Der Artikel über Systemtheorie in einer Zeitung.

Wissenschaftliche Persönlichkeitspsychologie vom Feinsten.

Hochdotierte Theorie, als äusserst anspruchsvoll bekannt.


Mein analytisch-ganzheitliches Gehirn signalisierte mir postwendend:

Will & muss ich haben.


Und was mit diversiver Neugier und Freude am Denken begann, entwickelte sich über die Jahre zu einer belastbaren Methode für Governance Profis.


Im Fokus ein Wort, das seit dem Siegeszug von AI in aller Munde ist:

Mustererkennung


MUSTER. Doch welche Muster?


Ganz einfach: Muster der Informationsverarbeitung.


Die Art und Weise, wie Unternehmen bevorzugt Informationen verarbeiten.

Da lässt sich allerhand herauslesen.


Und deshalb schreibe ich jetzt mal eine LinkedIn-Serie zu diesen Mustern.

Wer Lust & Interesse hat, kommt mit auf die Reise.

Updated: May 17

Muster-Serie, Teil 2. Die bevorzugte Informationsverarbeitung des Unternehmens ist kein Randthema, sie ist eine Risikofrage.


So leid es mir tut: Wir müssen kurz in die wissenschaftliche Persönlichkeitspsychologie eintauchen. Es lohnt sich, versprochen.


Dann noch ein kurzer Schlenker - und Sie verstehen sofort, weshalb ich behaupte: Unternehmen haben eine Persönlichkeit. Und es gibt Risiken, die (noch) niemand sieht. Aber die direkt in den Board Room gehören.


Doch der Reihe nach.



Erstens: Stufe MENSCH


In a nutshell hier die Kernaussage einer innovativen Systemtheorie aus der wissenschaftlichen Persönlichkeitspsychologie (Kuhl, PSI-Theorie, 2001).


Jeder Mensch verfügt über die genau gleichen Systeme und die genau gleichen Systemverbindungen. Diese Systeme verarbeiten Informationen aller Art.


Der Unterschied?

Liegt in der STÄRKE der Ausprägung.


Jeder Mensch bevorzugt bestimmte Systeme und Verbindungen.

Hat sozusagen ✴️ Lieblingssysteme und ✴️ Lieblingsverbindungen.


Bedeutet: Die Werte für diese Systeme und Systemverbindungen sind deutlich höher ausgeprägt als die Werte für andere Systeme und Verbindungen.


Zusätzlich hat jeder Mensch vollkommen unterschiedliche Inhalte (Wissen, Erfahrung, Autobiographie etc.)


Damit haben wir den Dreiklang des Grundgerüsts, allen Menschen gemeinsam:


  1. Systeme (gleich für alle, mit Lieblingssystemen)

  2. Systemverbindungen (gleich für alle, mit Lieblingsverbindungen)

  3. Denkinhalte (komplett individuell)


Die Aufgabe für alle von uns:


Lernen, auf ALLEN Systemen und Systemverbindungen 'spielen' zu können, nicht nur auf den bevorzugten. Das nennt man Persönlichkeitsentwicklung. Und wer das kann, hat gut ausgeprägte Selbststeuerungsfähigkeiten


Dann geht der Fächer der Optionen 🪭 auf:

Neue Verhaltens- und Erlebensmöglichkeiten werden möglich:

In der Regel mache ich es so, aber ich kann auch anders !


Da Unternehmen in der Regel aus Menschen bestehen, heben wir dieses Denken jetzt mal eine Ebene höher, auf Stufe Unternehmen.



Zweitens: Stufe UNTERNEHMEN


Wer denkt, dass Arbeitsergebnisse vor allem Wissen und Erfahrung beinhalten, irrt.


Autoren und Autorengruppen giessen auch ihre ✴️ Lieblingssysteme und ✴️ Lieblingsverbindungen in Arbeitsergebnisse.


Und so kommt es, dass sich diese Denkpräferenzen auch in Arbeitsergebnissen wie Branding, Strategie, Audit Feststellungen oder Kundenfeedback zeigen.


Genau dort entfalten die Denkpräferenzen entfalten Wirkung - unabhängig davon, ob das Unternehmen sie kennt oder nicht. Ihre ganz spezifischen Charakteristika, Vorteile und Nachteile zeigen sich ganz offen - sofern man sie denn lesen und einordnen kann.



Drittens: Und was ist nun die 'Persönlichkeit eines Unternehmens'?


Ganz einfach:


Die für das Unternehmen typischen Denkpräferenzen, über verschiedene Arbeitsergebnisse hinweg.


Wer Interesse an einem holistischen Ansatz von Risikomanagement hat, der nutzt diese Muster als zusätzliche Interventions- und Steuerungsmöglichkeiten.


Klingt interessant? Finde ich auch.






Muster-Serie, Teil 3. Die Denkpräferenz zeigt sich in Mustern, bis auf die höchste Stufe im Unternehmen. Und genau dort kann man diese Muster wieder finden und risikoorientiert einschätzen.


I know, auf Englisch klingt's besser: An organization's thinking fingerprint ...


Aber egal, Sie verstehen bald, was ich meine. Einfach mal entspannt bis zum Ende lesen.


START


Information ist nicht gleich Informationsverarbeitung. Klingt wie IT? Nicht ganz. Die Aussage basiert auf Persönlichkeitspsychologie. Wissenschaftlicher, wohlgemerkt.


Information ist also nicht gleich Informationsverarbeitung.


Dabei gilt:


Information = kognitive Inhalte


  • Autobiographie

  • Wissen

  • Erfahrung

  • Konkrete Denkinhalte wie: Mag ich lieber A oder B? Thema X oder Y?


Informationsverarbeitung = MUSTER


Diese Muster entstehen, wenn jede und jeder von uns auf einem für alle Menschen genau gleichen Grundgerüst 'herumturnt':


WIE verknüpfe und bearbeite ich gerne Informationen und Inhalte, unabhängig vom Thema?


  • Möchte ich Dinge beeinflussen?

  • Mich stetig verbessern?

  • Kann ich schnell umsetzen?

  • Verschiedene Blickwinkel einnehmen?

  • Oder sehe ich oft den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr?


Die bevorzugte Art der Informationsverarbeitung zeigt sich deshalb in Mustern.


Das Spannende daran:


Sind diese Muster genügend ausgeprägt, dann schwappen sie auch in die Arbeitsergebnisse über. Und zwar bis auf die höchste Stufe im Unternehmen:


Branding. Strategie. Audit Issues.


Wer weiss, wohin schauen, kann diese Muster genau dort wieder finden und in zukunftsorientierte Aussagen zum Unternehmen ummünzen, inklusive Vor- und Nachteile sowie Risiken.


Doch es gibt eine Voraussetzung:

Ein belastbarer Bezugsrahmen, der als Navigationshilfe dient.


ENDE


Willkommen in der Welt von 'The Organizational Personality (TOP)'.

Mache ich seit mehreren Jahren, funktioniert tip-top 😀.

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